Anita Eisenmenger Alten- & Krankenpflege “Pflege des Vertrauens”
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Die Pflegestufen

Eigenverantwortliche Pflege:

Seit dem 1. Januar 2015 gibt es:

Pflegestufe Leistungen
0 (mit § 45 a SGB XI) 123,00 Euro
1 244,00 Euro
1 (mit § 45 a SGB XI) 316,00 Euro
2 458,00 Euro
2 (mit § 45 a SGB XI) 545,00 Euro
3 (mit und ohne § 45 a SGB XI) 728,00 Euro
* § 45 a SGB XI für Versicherte mit anerkannter eingeschränkter Alltagskompetenz

Die Geldleistung wird solange gezahlt, wie

  • a) der Pflegeaufwand der entsprechenden Stufe notwendig ist.
  • b) keine professionelle Hilfe benötigt wird.

Voraussetzung hierfür ist, dass die Pflegesituation des Klienten vierteljährig (bei Stufe 3) bzw. halbjährig (bei Stufe 1 und 2) durch einen professionellen Dienst überprüft wird (Beratungsbesuch nach § 37, Abs.3, SGB XI).


Professionelle Pflege durch einen Pflegedienst:

Seit dem 1. Januar 2015 kann der Angehörige bzw. der Versicherte beim Einschalten eines Pflegedienstes folgendes bei dem beauftragten Pflegedienst abrufen:

Pflegestufe Leistungen
0 (mit § 45 a SGB XI) 231,00 Euro
1 468,00 Euro
1 (mit § 45 a SGB XI) 689,00 Euro
2 1144,00 Euro
2 (mit § 45 a SGB XI) 1298,00 Euro
3 (mit und ohne § 45 a SGB XI) 1612,00 Euro
* § 45 a SGB XI für Versicherte mit anerkannter eingeschränkter Alltagskompetenz

Geld, welches nicht in voller Höhe ausgeschöpft wird, wird anteilmäßig prozentual an den Klienten ausgezahlt, wenn dies mit der Pflegekasse vereinbart ist (Kombinationsleistungen nach § 38 SGB XI).


Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen im Rahmen des SGB XI §45b bei Pflegestufe 0 bis 3:

Zu Hause gepflegte Klienten, bei denen der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) eine dauerhafte erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz festgestellt hat, kann bei einem erheblichen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf ein zusätzlicher Betreuungsbetrag in Höhe von 104 EUR (Grundbetrag) bzw. 208 EUR (erhöhter Betrag) monatlich von der Krankenkasse bereit gestellt werden. Die Leistung können auch Personen der so genannten Pflegestufe 0 erhalten. Das sind jene Menschen, die die Voraussetzungen für die Pflegestufe 1 nicht erfüllen, aber dennoch auf einen speziellen Betreuungsbedarf angewiesen sind.


Neu ist seit dem 1. Januar 2015, das auch Pflegebedürftige der Pflegestufen 1, 2 und 3 ohne anerkannte eingeschränkte Alltagskompetenz zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen bis zu einem Grundbetrag in Höhe von 104 EUR monatlich in Anspruch nehmen können.

Ab 2015 können 40 % der nach § 36 SGB XI bzw. § 123 SGB XI zustehenden Sachleistungsbeträge auch als niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote in Anspruch genommen werden - und zwar zusätzlich zu den ohnehin bestehenden Ansprüche von 104 EUR bzw. 208 EUR.

Bei 104 EUR können durch uns bis zu 4 Stunden und bei 208 EUR bis zu 8 Stunden monatlich die pflegenden Angehörigen entlastet werden zum Beispiel durch:

  • Spaziergang / Spielplatz zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens
  • Gespräche
  • Angehörigenarbeit bei gleichzeitiger Betreuung des Klienten
  • Freizeitgestaltung wie Feiern, Bastelnachmittage, Ausflüge
  • Unterstützung in besonderen Lebenslagen wie persönliche Hilfestellung bei besonderen Krisensituationen, Vor- und Nachbereitung bei Krankenhausaufenthalten

Diese Beschreibung soll eine Anregung sein, welche Leistungen im Rahmen des §45b SGB XI in Frage kommen könnten. Sicherlich gibt es noch weit aus mehr sinnvolle Möglichkeiten.