Anita Eisenmenger Alten- & Krankenpflege “Pflege des Vertrauens”
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Pflegemodell

  • Das Managementmodell der Pflege von Krohwinkel (1989 bis 1991) beschreibt die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche der Pflege.

In diesem Modell werden pflegerische Hauptaufgaben und Verantwortungen den Bereichen direkte Pflege, Pflegedokumentation und pflegerische Arbeitsorganisation zugeordnet. In diesen drei Bereichen erfasst die Pflege den Bedarf.

Hier hat sie die Entscheidungs-, Durchführungs- und Evaluationsverantwortung (Beurteilungsverantwortung). Die Verantwortung bezieht sich auf pflegerische Aufgaben, pflegerische Methoden und Ressourcen zur Pflege.

Die damit verbundenen Grundsätze aus dem Arbeitsrecht, die im Zusammenhang mit der Organisations-, Delegations- und Durchführungsverantwortung und der damit verbundenen jeweiligen Haftung stehen, sind mir bekannt.

Mir ist bekannt, dass der Arzt in der medizinischen Diagnostik und Therapie die Entscheidungs-, Delegations- und Evaluationsverantwortung hat. Im ambulanten Pflegebereich betrifft das sämtliche, durch den Arzt zu verordnenden Leistungen, des SGB V. In diesem Bereich übernehme ich, zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen, die Durchführungsverantwortung.

Weiterhin erfasst dieses Modell Kooperations- und Koordinationsleistungen. Hiermit ist die Abstimmung mit anderen Berufsgruppen und Arbeitsbereichen gemeint. Wie bereits beschrieben, fügen wir uns in das therapeutische Team, das sich um den pflegebedürftigen Menschen versammelt, konstruktiv und kooperativ ein.

Zuletzt genannt, aber nicht unwichtig, ist die stete Zusammenarbeit mit den Angehörigen. Die Angehörigen bilden heute die große Schar der pflegenden Laien. Die zum Teil große Problematik der Einbindung der Angehörigen in die Pflege bei Kombinationsleistung ist uns aus langjähriger ambulanter Pflegepraxis bekannt. Trotzdem werden wir stets um eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen bemüht sein und diese so gut als möglich in die Pflege ihres Familienmitgliedes einzubinden versuchen.

Sämtliche genannten Vorgänge sind in ihrer Gesamtheit in den Pflegeprozess eingebunden zu betrachten.

Personelle, zeitliche, strukturelle und materielle Ressourcen und Probleme bilden die Grundlage für das Managementmodell der Pflege nach Monika Krohwinkel.


Die AEDL (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens)
nach Monika Krohwinkel

Kommunizieren

Meine Mitarbeiter nehmen Kommunikationsbedürfnisse- und -strukturen der Kunden / Betreuten und ihres sozialen Umfeldes wahr und stellen sich darauf ein.

Sich bewegen

Der Ort "Häusliche Umgebung" regt die Menschen mehr als anderswo zur Mobilität an. Meine Mitarbeiter wissen um Wohnungsanpassung und fördern die Beweglichkeit nach den Möglichkeiten des Pflegebedürftigen. Die Beschaffung, als auch der Einsatz von Pflegehilfsmitteln sind, durch meinen Pflegedienst gewährleistet.

Sich pflegen

Wir werden die Körperpflege sowohl am individuellen Bedarf, als auch an den persönlichen Gewohnheiten des einzelnen Menschen orientiert, durchführen. Die Intimsphäre der Pflegebedürftigen werden wir wahren, den Zeitpunkt für den Hausbesuch werden wir mit ihm und seinen Angehörigen abstimmen.

Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten

Meine Mitarbeiter bieten Beratung zur Verhütung von Komplikationen bei chronischen Erkrankungen an. Notfallsituationen werden erkannt und geeignete Maßnahmen eingeleitet.

Essen und trinken

Die Berücksichtigung von Ess- / Trinkgewohnheiten und Vorlieben / Abneigungen sind für mich und meine Mitarbeiter selbstverständlich.

Ausscheiden

Meine Mitarbeiter unterstützen selbstverständlichen Umgang mit dem Thema Ausscheiden. Kontinenzfördernde Maßnahmen in der häuslichen Umgebung haben Vorrang vor dem Leben eines Blasenkatheters.

Sich kleiden

Die Kleidung ist Ausdruck der Persönlichkeit, die Auswahl der Kleidung erfolgt gemeinsam mit dem Kunden / Betreuten.

Ruhen und schlafen

Die Schlafgewohnheiten, das Ruhebedürfnis und eventuelle Schlafstörungen sind meinen Mitarbeitern bekannt. Sie beraten den Kunden / Klienten und seine Angehörigen bezüglich natürlicher, den Schlaf fördernden Maßnahmen. Medikamentöse Intervention obliegt ausschließlich dem Hausarzt und wird nur auf dessen Anordnung ausgeführt.

Sich beschäftigen

Aspekte der Biografie, Interessen und Hobbys sind meinen Mitarbeitern bekannt und Grundlage für Gesprächsangebote.

Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten

Sich als Mann oder Frau fühlen, angesehen werden und verhalten ist auch bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit wichtig. Meine Mitarbeiter berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse nach Schönheitspflege, Kosmetik und Schmuck. Meine Mitarbeiter stehen Kontakten und innerfamiliären Beziehungen keinesfalls im Wege. Das uns bekannt gewordene Intimleben der Pflegebedürftigen wird akzeptiert, respektiert und keinesfalls nach außen getragen.

Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen

Mitarbeiter überprüfen regelmäßig im Wohnfeld erforderliche Veränderungen, schaffen eine sichere Umgebung durch gezielte Beobachtung und achten auf Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung.

Soziale Bereiche des Lebens sichern

Meine Mitarbeiter nehmen Familien- / Nachbarschafts- / Freundeskontakte der Kunden / Klienten ernst, bestätigen deren Zusammengehörigkeitsgefühl und erkennen Hilfen von Personen des sozialen Umfeld an.

Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen

Meine Mitarbeiter unterstützen existenzfördernde Erfahrungen, Beispiel Freude, Lebensmut, Hoffnung und Wohlbefinden, und fördern das Selbstwertgefühl der Betreuten.

Sterbebegleitung

Sterbebegleitung ist zentraler Bestandteil meines ambulanten Pflegedienstes und Herausforderung an die persönliche, fachliche und soziale Kompetenz meiner Mitarbeiter und meiner eigenen Person. Auf Wunsch der Angehörigen wird ein Mitarbeiter anwesend sein. Meine Mitarbeiter sind ebenso erfahren genug, um die Angehörigen in der schwierigen Situation zu begleiten und anzuleiten. Die Versorgung des Verstorbenen ist für uns obligatorisch, ebenso die Beratung der Angehörigen hinsichtlich jetzt notwendiger Formalitäten.


Die Auflistung macht deutlich, dass die AEDL (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens) aus der Sicht des Pflegebedürftigen formuliert sind.

Unsere Aufgabe ist es, mittels Pflegeerhebung (Pflegeanamnese) das individuelle Maß an Hilfeleistung für den jeweiligen pflegebedürftigen Menschen hinsichtlich Beratung und Unterstützung in den einzelnen AEDL herauszufinden.